 |
 |
 |
 |
| |
Stimmen
Den Heli und die Sterne hören - 20.11.2011
Wenn Roland Schwab und Ueli von Allmen auf Einladung des Elternvereins Bönigen auftreten, so haben sie ein Heimspiel. Es ist sogar ein Parkdienst nötig, damit die anfahrenden Eltern, Grosseltern, Göttis und Tanten ihr Auto fachgerecht verstauen, bevor sie sich ins Gewimmel in der Turnhalle begeben, um einen der letzten Stühle zu ergattern, während die mitgebrachten Kinder sich auf dem Boden vor der Bühne ein passendes Plätzchen suchen. Dieses Jahr war es ein weiteres Instrument, bei dem das Duo Leierchischte Hilfe brauchte. Eine Musikdose, die Muh macht. Von Zeit zu Zeit musste sie umgedreht werden, damit die Kuh nicht verstummte. Muh heisst ja auch die neue Leierchischte CD. Und damit ist klar, dass zumindest eine Kuh am 12. November die Hauptrolle in einem Lied spielte. Es tanzte aber auch der Berner Bär. Und ein Helikopter landete lautmalerisch «knatterflatter» auf der Bühne. Das Poschi liess sein Dreiklanghorn ertönen.
Das Schöne bei Leierchischte-Konzerten: Man lernt Rhythmen aus aller Welt und vielen Stilrichtungen und die Klangfarben einer ganzen Reihe von Instrumenten kennen, ohne dass man sie auswendig lernen muss. Der Chla-Bu-Bu-Blues zum Beispiel geht, wenn man so richtig mitmacht, von den Händen über den Bauch direkt ins Blut. Schön ist auch, dass manch Alltagskummer ein wenig weniger schlimm ist, weil es das passende Lied dafür gibt. Die Angst, als Zahnlücken-Baby ausgelacht zu werden, wird kleiner, wenn man es dem Wackelzahn einmal so richtig singen kann, dass er jetzt dran ist. Was Kinder immer sehr gut können, ist der Ruf nach einer Zugabe. Natürlich gab es am Leierchischte-Konzert eine, oder eigentlich sogar drei. Die beiden Musiker brachten es fertig, dass die Kinder noch einmal so still wurden, dass sie die Sterne am Himmel hörten.
Den Heli und die Sterne hören - 20.11.2011
Wenn Roland Schwab und Ueli von Allmen auf Einladung des Elternvereins Bönigen auftreten, so haben sie ein Heimspiel. Es ist sogar ein Parkdienst nötig, damit die anfahrenden Eltern, Grosseltern, Göttis und Tanten ihr Auto fachgerecht verstauen, bevor sie sich ins Gewimmel in der Turnhalle begeben, um einen der letzten Stühle zu ergattern, während die mitgebrachten Kinder sich auf dem Boden vor der Bühne ein passendes Plätzchen suchen. Dieses Jahr war es ein weiteres Instrument, bei dem das Duo Leierchischte Hilfe brauchte. Eine Musikdose, die Muh macht. Von Zeit zu Zeit musste sie umgedreht werden, damit die Kuh nicht verstummte. Muh heisst ja auch die neue Leierchischte CD. Und damit ist klar, dass zumindest eine Kuh am 12. November die Hauptrolle in einem Lied spielte. Es tanzte aber auch der Berner Bär. Und ein Helikopter landete lautmalerisch «knatterflatter» auf der Bühne. Das Poschi liess sein Dreiklanghorn ertönen.
Das Schöne bei Leierchischte-Konzerten: Man lernt Rhythmen aus aller Welt und vielen Stilrichtungen und die Klangfarben einer ganzen Reihe von Instrumenten kennen, ohne dass man sie auswendig lernen muss. Der Chla-Bu-Bu-Blues zum Beispiel geht, wenn man so richtig mitmacht, von den Händen über den Bauch direkt ins Blut. Schön ist auch, dass manch Alltagskummer ein wenig weniger schlimm ist, weil es das passende Lied dafür gibt. Die Angst, als Zahnlücken-Baby ausgelacht zu werden, wird kleiner, wenn man es dem Wackelzahn einmal so richtig singen kann, dass er jetzt dran ist. Was Kinder immer sehr gut können, ist der Ruf nach einer Zugabe. Natürlich gab es am Leierchischte-Konzert eine, oder eigentlich sogar drei. Die beiden Musiker brachten es fertig, dass die Kinder noch einmal so still wurden, dass sie die Sterne am Himmel hörten.
Duo Leierchischte entzückte Kinderschar - BZ Berner Zeitung (Oberland): - 14.11.2011
Das Oberländer Duo Leierchischte mit Roland Schwab und Ueli von Allmen sang und spielte für Kinder in der vollen Turnhalle Bönigen.
Weit mehr als 300 Personen, davon überwiegend Kinder vom Baby- bis ins Teenageralter, hatten sich in der Turnhalle Bönigen versammelt, um das beliebte Oberländer Duo Leierchischte mit Roland Schwab und Ueli von Allmen zu hören und zu sehen.
Begeisterte Kinder
Die Kleinen wippten im Rhythmus mit, drehten dabei ihre Hände in der Luft und riefen begeistert: «Olé!». Nach dem Lied «Bär vo Bärn» gab es die bekannte Turnübung «Chla-Bu-Bu-Blues» im Bluestakt, bei der alle Kinder aufstanden, mit den Beinen stampften und gemeinsam klatschten. Die Stimmung im Saal war toll, die Knaben und Mädchen mit Feuereifer bei der Sache. Mütter mit Babys im Tragebeutel rockten begeistert mit. Roland Schwab und Ueli von Allmen verstanden es, die Konzertbesucher zum Lachen und Mitmachen zu bringen. Viele von den Kleinen kannten die Liedtexte bereits vom Hören ihrer Leierchischte-CDs und sangen mit. Beim als letztes Lied des Konzerts angekündigten Songs «Chnop uf em Chopf» johlte, klatschte und schrie die Zuschauermenge nach einer Zugabe. Diese gewährte ihnen das Duo mit dem Song «Chrank sy Blues», bevor es sich verabschiedete.
Monika Hartig
Rega Magazin 1414 - 01.11.2011
In Kinderzimmern, an Familienkonzerten, bei Schulauftritten, an Open-Airs, auf Theaterbühnen und in Staus am Gotthard, landauf, landab – die «Leierchischte» begeistert mit ihrer musikalischen Vielfalt. Beim neuen Programm «MUH» mit dem Rega-Song geht die Post ab – Rotorgeräusche inklusive.
Seit mehr als zehn Jahren sind die Berner Oberländer Aller weltsmusiker Roland Schwab und Ueli von Allmen die «Leier chischte». Ihre Musik und der RegaSong lösen Emotionen aus. Kinder lieben ihn und erinnern sich so an Rega Geschichten. 1997 wurde die Idee des Rega Songs wegen einer emotionalen Rettung geboren. Das damals verunfallte Mädchen war erst 17 Monate alt – und dringend auf den RegaHelikopter angewiesen. Der Vater flog mit und bangte um sein Kind. Sein Name: Roland Schwab. Heute geht es Sara dank der raschen Hilfe gut – ihre Stimme ist im Rega Song sogar am Funk zu hören. Neben dieser tragischschönen Geschichte spielen auch die Wohnorte der beiden Musiker eine Rolle, denn sie wohnen quasi links und rechts der RegaEinsatzbasis Wilderswil im Berner Oberland und sehen den roten Rettungshelikopter oft starten und landen.
Musik, die glücklich macht, so liest man auf der Homepage www.leierchischte.ch. Das Rezept: Die «Leierchischte» klingt rockig, fetzig, ruhig, lustig, besinnlich, humorvoll, lyrisch, rhyth misch, mit vielen verschiedenen Instrumenten, vielen verschiedenen Stilen für viele verschiedene Menschen – Musik für alle.
Ariane Güngerich
Junfrauzeitung Kinderkonzert Lilibiggs, Meiringen - 30.08.2011
Kuh trifft Bär, Postauto und Wackelzahn
Leicherchischte mit der neuen CD «Muh»
Kürzer geht es nicht mehr: Die beiden bisherigen CD des Oberländer Kindersong-Duos Leierchischte hiessen einfach «Di Roti» und «Di Blaui». Das neueste Werk heisst «Muh». Die neuen Kinderlieder sind musikalisch sehr vielfältig und erzählen von Sachen, die nicht nur Kinder, sondern auch die beiden Sänger betreffen.
Wie sagt die Kuh? Muu, Mu oder Muh? Roland Schwab und Ueli von Allmen haben sich entschieden, dass sie «Muh» sagt. Auf dem Cover ihrer neuen CD lächeln die beiden Leierchischte-Musiker hinter einer sanften Simmentalerin mit Hörnern; die braunen Ohren hängen leicht, weisse Wimpern und rosa Augenränder umranden die dunklen Augen. In einer schlichten Sprechblase sagt sie «Muh». So lebensecht, wie das Foto sie zeigt, ist sie dann aber doch nicht. Im Booklet ist sie eine liebenswürdige Comicfigur, die mit einem Blümchen im Maul im Gras liegt, Luftsprünge macht, einen Helipilotenhelm trägt, Alphorn bläst und vor einem Kerzchen staunt. Roland Schwab und Ueli von Allmen komponieren und texten Kinderlieder. Seit 1999 git es die Leierchischte. Auf der Bühne stehen dann jeweils ganz viele Instrumente, vom Cajon bis zum Alphorn. Roland Schwabs Hauptinstrument ist die Posaune, aber auch andere Vertreter sind da: Sopransax, Tuba, Gitarre, Trompete und noch andere. Ueli ist der Gitarrist und der Sänger. Manchmal ist es auch anders: Dann ist Ueli der Löffeler und Roland der Gitarrist oder der Alphornbläser.
Im Vordergrund bei der Leierchischte steht die Art von Kinderliedern, die sich mit kindgerechten Themen befassen, zur Freude der Eltern in einer pädagogisch wertvollen Art und erst noch witzig. Die CD «Muh» hat diese Qualitäten durchaus. Sie hat aber noch mehr. Sie schottet die Kinder nicht in einer Kinderwelt ab, sondern lässt sie an persönlichen Erlebnissen der Sänger teilhaben. Ueli von Allmen und Roland Schwab haben der CD eine Art Thema mitgegeben: Herkunft und Unterwegssein. Die Herkunft aus dem ländlichen Raum demonstrieren die Kuh und das Alphorn. Das Unterwegssein kann ganz sachlich daherkommen. So gibt es zum Beispiel einen «Poschtouto»-Song, mit einem ausgiebigen und von Kindern verstärktem Einsatz des Dreiklanghorns. Es gibt auch ein Rega-Lied. Hier schwingt aber ein sehr persönliches Erlebnis mit: Roland Schwabs Tochter Sara überlebte als Kleinkind einen Unfall nur dank der Rega. Jetzt wirkt sie im Rega-Lied mit. Auch Ueli von Allmens Sohn Elia ist als Drummer zu hören. Nicht, dass Familiengeschichten vor den Kindern ausgebreitet werden, aber in den Songs spielen sie trotz durchaus spassigen Texten als Hintergrund mit und geben ihnen Tiefe. Auch wenn es um tanzende Kühe, den Berner Bären oder einen Wackelzahn geht, der einen schon ziemlich nerven kann.
Wenn Kinder im Zickzack mittanzen - 19.11.2010
Volle Turnhalle in Bönigen: Der Elternverein lud zum Konzert mit der Leierchischte ein, und sehr viele Kinder und ihre Eltern genossen den musikalischen Auftritt von Roland Schwab und Ueli von Allmen.
Zappelphilippe und stille Geniesser, Minis mit Nuschi und Nuggi und kleine Leierchischte-Groupies, die fast jedes Wort mitsingen konnten: Ueli von Allmen und Roland Schwab hatten in der Turnhalle in Bönigen ein bunt gemischtes Publikum. Im hinteren Teil sassen die Eltern an Tischen, während zuvorderst eine Reihe von kleinen Buben am liebsten die Bühne gestürmt hätte. Eine Bühne, auf der ganz viele Musikinstrumente aufgestellt waren.
Markenzeichen Instrumentenvielfalt
Es gehört zu den Markenzeichen des Kinderliederduos Leierchischte, dass es den Kindern eine ganze Palette von Musikinstrumente vorstellt; ein Kind aus dem Publikum darf jeweils sogar das schwarzblaue Karbon-Alphorn von Roland Schwab ausziehen helfen. Mit dem Instrumentenwechsel wechseln jeweils Takt und der Stil: Ein bisschen Blues und Samba darf es auch schon einmal sein. Gekonnt zuständig für die Instrumenten-Vielfalt ist Roland Schwab, während Ueli von Allmen meistens der Gitarre treu bleibt, wenn er nicht gerade seine Holzlöffel variantenreich klappern lässt. Gepunktet hat er bei den Kindern mit rollenden Augen unter dem Wuschelkopf, mit denen er ganz verschiedene Gefühle unmissverständlich verdeutlicht. Geschickt fingen die beiden Musiklehrer den Bewegungsdrang der Kinder von Zeit zu Zeit auf und liessen sie klatschen und tanzen. Beim Konzert in Bönigen gab es einen Abschluss, der schon ein wenig auf die Weihnachtszeit einstimmte. Eine Reihe von Kindern wirkte auf der Bühne als Holz-Rhythmus-Gruppe mit, und alle zusammen sangen das Lied von Roland Schwab über graue Wolken, kurze Tage, das Guetzli backen und den Adventskalender.
Jungfrauzeitung, Anne-Marie Günter
Tonhalle St. Gallen - 01.01.2010
Noch selten hat man in der Tonhalle St. Gallen an einem Sonntagmorgen ein so tolles Konzert erleben können. Das Zusammenspiel von eurem musikalischen Niveau und Eurem Gespür für das Publikum (nicht nur für die Kleinen, sondern auch für die Grossen) ist einmalig. Hoffentlich begeistert ihr uns bald wieder!
Maja Geigenmüller, Tonhalle St.Gallen
Der Drachentanz im Pilu-Land, BZ, Berner Oberländer - 29.08.2009
«Pilu, der fröndlechi Drache» heisst die neue CD der Oberländer Leierchischte-Musiker Roland Schwab und Ueli von Allmen.
«Drachenei – Drachestei – Krienseregg – und du bisch weg», so tönt ein Abzählreim in einem der neuen Leierchischte-Lieder. Jolanda Steiner erzählt und das Duo Leierchischte besingt auf der neuen CD in Mundartgeschichten und -liedern die spannenden Abenteuer von Pilu, dem freundlichen Pilatus-Drachen. Der menschenscheue Pilu lebt nahe dem Berg Pilatus, der mit seinen schroffen und zackigen Felsen aussieht wie ein riesiger, versteinerter Drache. Der Pilatus wird deshalb auch «Drachebärg» genannt. In alten Zeiten sollen dort der Sage nach richtige Drachen gehaust haben, die Feuer speien konnten.
Drachenmoor Krienseregg
Pilu und seine Freunde, die Waldtiere, treiben sich beim Drachenmoor im Krienseregg herum, das am Fuss des Pilatusbergs liegt. Spannende Abenteuer erlebt Pilu mit der weisen Eule Eulalia, der alten Moorhexe, den zwei Erdmanndli und dem Möslizwerg. Wenn ihn der Übermut packt, tanzt Pilu im Moor den Drachentanz: «Spitzi Zacke, roti Backe, lange Schwanz, de Drachetanz – geiht eso – geiht eso».
Alte Sagen und Kinderreime
Alte Kinderreime, Sagen und Märchen hat die Autorin fantasievoll verwoben zu besinnlichen Liedern und Geschichten, die Kinder faszinieren und berühren. So etwa das Rägelied, Chum is Pilu-Land, Wenn es ruhig wird uf em Bärg oder D’Saag vom Mondmilchloch. Wie Jolanda Steiner mit ihrer variationsreichen Stimme die spannenden Geschichten von Pilu und seinen Freunden erzählt, zieht sie kleine und grosse Zuhörer in den Bann und vermittelt ihnen das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.
Stimmungsvolle Musik
Harmonisch und wie aus einemGuss mit den Geschichten wirken die gut instrumentierten Lieder und Balladen der Leierchischte-Musiker. Roland Schwab und Ueli von Allmen überzeugen mit ruhigen, fröhlichen und stimmungsvollen Songs und Reimen. Den Auftrag für die CD gaben die Krienser Pilatus-Bahnen. Das nächste Leierchischte-Konzert im östlichen Oberland findet am Samstag, 12.September, in Innertkirchen statt.
Monika Hartig
10 Jahre Leierchischte - 26.01.2009
Leierchischte-Konzert im Stadtkeller Unterseen
Auf dem Bödeli ist die Leierchischte längst kein Geheimtipp mehr. Sie ist seit zehn Jahren unterwegs. Viele der Mädchen und Buben, die am Samstag das Konzert im Stadtkeller Unterseen besuchten, kennen die Lieder von Roland Schwab und Ueli von Allmen. Es war ein in vieler Hinsicht stimmiges Kinderkonzert.
Bunt wie Ueli von Allmens Gitarren-Palmen-Hemd war am Samstag im Stadtkeller Unterseen das Publikum. Jedes noch so kleine freie Plätzchen auf dem Kellerboden war mit einem Sitzkissen oder einem Stuhl ausgerüstet, und darauf warteten kleine und grosse Zuhörer gespannt auf die Leierchischte. Zuerst hatte Ueli von Allmen noch etwas Anlaufschwierigkeiten, er musste sich recken und strecken, so, wie es den Kindern manchmal beim Aufstehen geht, schliesslich ging es um das Morgenlied. Dann aber folgte Lied auf Lied, temperamentvoll mit dem richtigen Quäntchen clowneskem Humor. Es war ein sehr buntes Liedermenü, das Roland Schwab und Ueli von Allmen ihrem Publikum vorsetzten. Es gab einen in der Grösse variablen Drachen, ein Känguru im Garten und das besondere Huhn Lily, das trotz liebevoller Aufforderung kein Sonntags-Dreiminuten-Ei legen will. Es gab ein fröhliches Velofahrerlied, wobei das Velo zwischenzeitlich zum schweren Lastwagen wurde. Ueli von Allmen liess als Lastwagen die Augen kräftig rollen, und die Kinder genossen diese pantomimische Einlage ganz besonders. Manche Lieder waren rhythmisch-lautmalerisch, und da bleibt dem Publikum – auch den Grossen – fast keine Wahl, als mitzumachen. Es gab auch eine Art Kinder-Versteh-Lieder. Der Wunsch, vielleicht so berühmt wie DJ Bobo oder wenigstens eine Prinzessin zu sein, hat sicher jedes Kind manchmal. Oder dass man seinen nervigen Bruder für zwei Franken verkaufen könnte. Ganz klar war dabei, dass das sicher in echt niemand tun würde, aber wenigstens singen durfte man es schon einmal. Zu diesem Genre gehörte auch das bekannte «Küss doch dyni Gummibäre», bei dem es um allzu liebe Tanten und das Nein-Sagen geht.
Ein sehr musikalisches Programm
Einen Zusatzwert hat das Leierchischte-Kinderprogramm durch die Musikalität der beiden Liedermacher. Die Kinder lernen eine ganze Reihe von Musikinstrumenten kennen, hören, wie sie klingen und was sie ausdrücken können. Das Alphorn – ein schwarz-blau meliertes Karbon-Rohr – brauchte sogar Hilfe aus dem Publikum, um sich in voller Länge zu entfalten. Nicht ganz sicher ist, ob die Kinder mit zwei Löffeln aus der Küchenschublade so gut «chlefelen» können wie Ueli von Allmen mit seinen Holzlöffeln. Zu hören waren auch unterschiedliche Musikstile, vom Blues bis zum Rock. Das Lied, bei dem es um die vielen Nein geht, die Kinder einstecken, beginnt mit einem spanischen Intro. Der Fingerabzählvers, der von allerlei Streithähnen erzählte, hatte sogar Hip-Hop-Charakter. Und da ist ja noch das Kazoo, das musikalisch tönt, wenn man hineinspricht. Ueli von Allmen sang darauf der Leierchischte ein Ständchen zum zehnjährigen Bestehen.
Kinderkonzerte - 10.08.2008
Roland Schwab und Ueli von Allmen, bekannt als Leierchischte, betraten die Bühne – gähnend. Passend dazu begannen sie mit ihrem «Morgesong». Der Songtext war im Publikum bestens bekannt und die jungen Konzertbesucher sangen lautstark mit. Genauso auch bei den folgenden Liedern, egal, ob diese nun von kleinen Elefanten, Giraffen oder anderen Fabelwesen handelten.
«Zugabe, Zugabe!»
Leierchischte sangen von einer Welt ohne (elterliches) Nein, von Geschwistern, die manchmal nerven – und wurden dabei von ihrem jungen Publikum nur zu gut verstanden. Neben einer immensen Vielfalt an verschiedenen Instrumenten bot das Duo auch musikalisch einiges: vom veritablen Blues bis spanischen Gitarrenklängen war von den beiden Musikern alles zu hören. Am Ende verlangten die jungen Zuschauer lautstark nach Zugaben – auch als die Band bereits am Aufräumen war. Eine dieser hartnäckigen Zuschauerinnen war Sina Toneatti aus Faulensee. Angesprochen auf das Konzert meinte sie nur: «Mega guet.
Coop-Zeitung - 29.04.2008
….kennst du das Duo «Leierchischte»? Einer hat einen wirren Wuschelkopf, der andere eine glänzende Glatze. Sie erzählen Geschichten und machen Musik dazu, auf vielen verschiedenen Instrumenten. Mal klingt es tief und laut, dann wieder schrill – oder leise und gefühlvoll, je nachdem, was gerade in der Geschichte passiert. Sie erzählen von lustigen Figuren, Menschen und ihren Wünschen, Tieren und deren sonderbaren Marotten und von einem Bär, der Gummibärchen verschenkt ... Wenn das nicht paradiesisch ist ... Anina Rether
Sonntagsblick, Magazin - 20.04.2008
.....die Kunst, Geschichten Leben einzuhauchen, beherrscht das Duo LEIERCHISCHTE vortrefflich. Seit 1999 sind Roland Schwab und Ueli von Allmen erfolgreich auf Tournee. Sie gelten in der CH-Kindermusikszene und unter namhaften Veranstaltern längstens als unverwechselbarer Geheimtipp.............
Schweizer Illustrierte, Artikel: Das Zelt (Kinderzelt) - 25.02.2008
JEDES LIED EINE BESONDERHEIT
Roland Schwab und Ueli von Allmen sind musikalische Zauberer.
Die zwei von der Leierchischte hauchen Geschichten Leben ein! Längst gelten Roland Schwab und Ueli von Allmen in der Kindermusikszene als Geheimtipp.
Die sympathischen Berner Oberländer brauchen keine aufwendigen Requisiten. Mal lustig, mal rappig, mal rockig: Ihre selbst arrangierten Lieder tragen sie mit gekonnter Leichtigkeit und umwerfender Mimik vor. Eine echte Sensation sind die vielen verschiedenen Instrumente, die sie in ihrem Programm präsentieren. Die Vollblutmusiker verstehen es meisterhaft,
die jungen Besucher zum Mitmachen und das KINDERZELT zum Brodeln zu bringen. Ihre fantasievollen Arrangements und die witzigen Wortspielereien sind erfrischend für Auge, Herz und Ohr.
Artikeldownload unter "Diverses" Das Zelt
Anregung zur «Körper-Perkussion» - 20.11.2007
«Guten Morgen, gut geschlafen?»,wurden die Kinder im Schulhaus
Wila begrüsst. Nicht, weil Wuschelkopf Ueli von Allmen und Roland Schwab – ohne Haare auf dem Kopf – erst aufgestanden wären, nein, die beiden lieben es, Situationen aus dem Leben aufzugreifen. Sie behaupten nämlich, dass sie neben dem Morgenlied auch für alles andere ein Lied hätten. Sofort waren Kinder und Erwachsene vom Charme der beiden Berner angetan und turnten und sangen, die Umwelt vergessend, mit. «Die sind einfach cool, besonders
der mit den ‹Chrusle› ‹dööfelet› so schön», sagte die achtjährige Lea Heusser
und strahlte. Von Allmen betörte durch seine Mimik und Gestik. Als besässe
er Kniegelenke aus Gummi, hüpfte er umher, wobei sein Bäuchlein möglicherweise den Schwung dazu gab.
Während von Allmen seiner Gitarre – bis auf einen kleinen Abstecher mit
seinen beiden Holzlöffeln – treu blieb, wechselte Schwab zwischen 13 Instrumenten ab. Er erklärte sie, denn wer kennt schon die Drehleier, das Chalumeau, Kazoo oder Cajon. Das Erste sei ein Gemisch aus Klarinette und Blockflöte, ähnlich einer Schalmei, das Zweite eine Kiste, das einst bei Sklaven als perkussives Instrument mit schlagzeugähnlichem
Klang entstanden sei. Die Basstrompete sei ein extrem seltenes
Instrument, sagte der Musiker, der überhaupt eine Vorliebe für seltene Instrumente zeigt. Tuba, Posaune, Bassgitarre oder Sopransaxofon spielt er gleichermassen meisterhaft.
Aber was ist nun ein Kazoo? Es ist kein Blasinstrument im herkömmlichen
Sinne. Mit der eigenen Stimme wird die kleine Pergamentmembran zum
Schwingen gebracht. Das Ergebnis: ein quäkiger, nasaler Klang – der bald den Saal erfüllte. Denn das Publikum konnte die handgrossen Instrumente bei den Musikern kaufen.
Die beiden charmanten Berner Musiker und Musiklehrer verstehen es, unter
dem Namen Leierchischte seit 1999, lustige Geschichten mit vielen Wortspielereien musikalisch zu verpacken – rockig, jazzig oder einfach dem Lied entsprechend. Das Programm, das die «Leierchischte» am Sonntag spielte, «Di Blaui», ist auch auf der neuesten CD zu hören. Das Duo tritt überall auf, sogar im KKL Luzern, liebt aber auch kleine Orte, wie von Allmen betont. «Musik und Gesang sind ein Menschenrecht, das erlebt
sein muss», ist er überzeugt. Die beiden sind hervorragende Animatoren und
versprechen Rezepte gegen Scheisslaune, die sie garantiert vertreiben. So
forderte Schwab etwa beim fetzigen «Chla-Bu-Bu-Blues», was «Chlatsche-
Buch-Buch» heisst, zur «Körper-Perkussion» auf.
Die vom Kulturverein Wila organisierte Kinderveranstaltung ging viel zu
schnell zu Ende. Nach «Mis Velo», das ohne Bremsen durch die Gegend rast, und nach «Küss doch dini Gummibäre», in dem die Tante aus «Buchsi» so schön sabbernd küsst, wurde so intensiv applaudiert, dass zwei Zugaben nötig waren. Besonders lautstark klatschten auch die Erwachsenen. «Es war ganz toll», schwärmte Lea Heussers Mutter Christine. (ZO)
Mehr als ein gelungener Anlass! - 26.10.2007
…beim Betreten des Gemeinschaftszentrum Letten fielen einem zu allererst die vielen verschiedenen Instrumente, die auf der Bühne standen, auf. Schön angeordnet und von Bühnenlampen ins rechte Licht gerückt, waren diese für die Zuschauer ein erster Blickfang. Doch dies sollte schon bald nicht alles sein… Sobald die beiden Musiker Roland Schwab und Ueli von Allmen die Bühne betraten, stachen einem gleich Uelis Lockenpracht sowie seine ausgeprägte Mimik ins Auge. Im Laufe der Darbietung begeisterten je länger je mehr Rolands Fähigkeiten als Multiinstrumentalist. Beide Künstler vermochten es, das Publikum von Anfang an mitzureissen und dieses mit „Animations“- Passagen zum Mitmachen in die Show zu integrieren. Zusammen genossen wir alle eine fantastische Stunde mit vielen kindgerechten und spannenden Mundart-Liedern, eingefochten in eine Darstellung, die auch etwas fürs Auge sowie ein Stück Instrumentenkunde beinhaltete. Das Tolle an der LEIERCHISCHTE ist, dass sie Gross und Klein Freude am Musizieren und Singen vermittelt. Die Kinder und Erwachsenen hatten ihre helle Freude an der Show, was durch einen frenetischen Applaus sowie das Verlangen mehrerer Zugaben deutlich unterstrichen wurde. Fazit: Ein mehr als gelungener Anlass! (Oberfreiamt Anzeiger)
Leierchischte & Lorenz Pauli im KKL Luzern, Neue Luzerner Zeitung - 22.08.2007
Lucernefestival 2007
Das KKL gehörte am Samstagnachmittag ganz den Kindern: Vor der Bühne
sassen, standen, klatschten und hüpften die Drei- bis Zwölfjährigen. Roland
Schwab und Ueli von Allmen, alias «Leierchischte», hatten mit dem Erzähler
Lorenz Pauli zwei Auftritte im Luzerner Saal. Ihr Motto: «Küss doch dyni Gummibäre». Die drei setzten diverse Instrumente ein und animierten die Kinder bei Fingerversen mitzumachen oder sich bei Liedern gegen die Decke
zu recken.
Nach dem Konzert war die Begeisterung bei den Kleinen gross:
Tamara Bassi (5) aus Luzern ist mit ihrem Bruder, Mutter und Vater gekommen. «Mir haben alle Lieder gut gefallen. Ich freue mich schon auf den
Kindergarten, wo wir auch singen werden. Meine Lieblingsgeschichte
heute war diejenige mit dem Käfer, der spazieren ging.»
Nicolas Häfliger (9) aus Ebersecken ist mit seiner Schwester und der Mutter im KKL. «Die Lieder haben mir besser gefallen als die Erzählungen.
Zu Hause höre ich am liebsten Musik von Florian Ast und von Peach
Weber. Jetzt haben wir eine ‹Leierchischte›- CD gekauft.»
Marvin Setz (9) aus Schötz ist mit seinen zwei Brüdern und der Mutter gekommen. «Mir hat der Fingervers am besten gefallen.» Er kann ihn sogar auswendig aufsagen: «Jetzt git’s Krach, jetzt git’s eis uft Schnitz!»
Elina Achermann (6) aus Stansstad ist mit ihrer Schwester und den Eltern am Konzert. «Mir haben die Lieder und die Verse gleichermassen gefallen. Ich sass ganz weit vorne und habe mitgeklatscht. Es war super!»
Gummibären wanderten in den Theatersaal (Jungfrauzeitung) - 07.04.2007
(Leierchischte und Lorenz Pauli an den Interlaken Classics)
«Küss doch dyni Gummibäre» heisst die neue CD von Lorenz Pauli und der Leierchischte Küss doch dyni Gummibäre (Bild anklicken) Interlaken Classics bot zum ersten Mal ein Einstiegskonzert für ganz kleine Konzertbesucher mit den drei Musikern und Pädagogen Lorenz Pauli, Roland Schwab und Ueli von Allmen an. Das besondere Publikum verstand sich nicht als reine Zuhörer, sondern lebte mit.
Die Blasinstrumente von Roland Schwab glänzten an ihren Ständern auf der Bühne des Theatersaals im Kursaal Interlaken. Im Parkett unter dem Bühnenrand wars ausgesprochen lebendig: Die kleinen Konzertbesucher machten es sich auf Sitzkissen bequem, suchten das Mammi weiter hinten im Saal, wechselten den Platz und freuten sich auf das, was kommen sollte. Zuerst kam Lorenz Pauli und hängte Wäsche auf, wobei die Wäscheleine zu kurz war und er selber als Pfosten dienen musste. So bunt wie Lorenz Paulis geringelte Regenbogen-Socken gings weiter: Die Leierchischte spielte, das heisst, Roland Schwab und Ueli von Allmen sangen und begleiteten sich auf der Gitarre und anderen Musikinstrumenten. Roland Schwab wechselte seine Instrumente ganz oft, und dann klangs manchmal ganz tief und laut, und manchmal tönte es schrill, oder leise und gefühlvoll, oder nach Holz, wenn er auf seiner Holzkiste (Cajon von Schlagwerk) sass und darauf trommelte. Lorenz Pauli erzählte Geschichten. Von allerlei Tieren, solchen, die eine Mutprobe zu bestehen hatten und solchen, die vom Bär ein Gummibärchen geschenkt bekamen.
Ä Schysluun
Während sich bei den «grossen Konzerten» der Interlaken Classics Sternstunden und Glanzleistungen abwechseln, hatte Ueli von Allmen zuerst einmal «Ä Schysluun». Und das in einem hehren Konzertsaal! Nun, gegen die den «Schysluun» gabs eine gesungenes Rezept und alles wurde besser. Wie war das doch seinerzeit mit dem jungen Mozart? Auch das musikalische Genie hatte Freude an ziemlich vulgären Wörtern und Wortspielchen, um sich den Stress von der Seele zu schreiben. Die Lieder aus der Produktion «Küss doch dyni Gummibäre» befassen sich mit Sachen, die Kinder beschäftigen, ehrlich und gradheraus. Es kann doch schon mal passieren, dass man seinen Bruder oder seine Schwester weit weg wünscht! Und von der Leierchischte bestätigt zu bekommen, dass man das darf, ist eine Erleichterung. In den Gummibären-Liedern ist Lebenshilfe für Kinder versteckt, und dazu ganz viel Instrumentenkunde und viele musikalische Stilrichtungen.
Auch in Luzern
Die kleinen Konzertbesucherinnen und -besucher genossen das Erlebnis, sangen und spielten mit, wenn sie das Lied kannten. Mit Begeisterung riefen sie nach Zugaben, und sie bekamen sie auch. Die Leierchischte und Lorenz Pauli scheinen übrigens das Kinderprogramm für klassische Festivals schlechthin zu werden: Beim Lucernefestival werden sie am 18. August ebenfalls mit «Küss doch dyni Gummibäre» auftreten, und am 12. September gibt die Leierchischte zusammen mit dem Schauspieler Hanspeter Müller-Droosaart dort ein Familienkonzert.
Küss doch dyni Gummibäre: Berner Oberländer, Berner Zeitung BZ - 23.12.2006
Kinderlieder mit Tiefgang:
«Küss doch dyni Gummibäre» heisst die neue CD des Schulverlagsfür Unterricht und Familie. Die Musik komponierte der Oberländer Roland Schwab, die Texte schrieb der Berner Lorenz Pauli. Und auch eine Zürcherin half mit.
«Bei der musikalischen Umsetzung hatte ich – ausser der Einhaltung des vorgegebenen Budgets – völlig freie Hand», berichtet Schwab. Mit «Leierchischte»-Partner Ueli von Allmen fand sich schnell ein erster Mitstreiter. Und um den Sound zu erweitern, holte sich Schwab gleich ein paar weitere namhafte Musiker ins Boot: etwa die Zürcher Sängerin Sibylle Aeberli (Schtärneföifi), den Interlakner Gitarrero Andi Maurer (Hanery Amman Band, Inspiraciòn), Patent Ochsner-Saxofonist Menk Grossniklaus, Schlagzeuger Cäsar Kaiser (ehemals bei der Hanery Amman Band), Kontrabassist Thomas Dürst (Swiss Jazz School) oder Alex Eggenberg (Klavier). Einzeln oder zwischendurch auch zu zweit eingespielt wurde der Silberling im Studio Turtle von Patent Ochsner in Seewil. «Die Zusammenarbeit war wunderbar und ungemein unkompliziert», schwärmt Schwab. Mit Pauli, dessen Stimme auf der CD ebenfalls zu hören ist, pflegte Schwab regen Kontakt, und auch die angefragten Musiker hatten «sofort und ohne Umschweife» zugesagt.
Authentisch und lebendig!
Entstanden ist ein Werk, das wohl unverkennbar die Handschrift von Schwabs und von Allmens multiinstrumentaler «Leierchischte» trägt, dank der munteren Gästeschar aber zusätzliche Elemente und Stilrichtungen enthält. Vorab etwa dann, wenn Sibylle Aeberli in ihrem unverwechselbaren Schtärneföifi-Züritüütsch loslegt oder Gitarrenvirtuose Andi Maurer eines seiner genialen Riffs übers Griffbrett fliegen lässt.
Die allesamt mit akustischen Instrumenten unterlegten Lieder wirken authentisch und lebendig. Eine durchproduzierte «Konserve» war auch gar nicht geplant: «Die Lieder sollten auf der CD so tönen, wie wenn sie live gespielt würden», erklärt Schwab.
Mit ein Grund für den frisch rüber kommenden Sound sind auch die Melodien, die der Berner Oberländer Musiker zu den Texten des Berner Autors geschrieben und arrangiert hat. Obschon die Harmonien durchwegs einfach gehalten sind, überzeugen sie mit flockiger Eingängigkeit und stilistischer Abwechslung: Sonnige Reggae-Klänge wechseln sich ab mit Folk und Country, auf in Moll gehaltene Stücke folgen funkiger Rapp oder blechdominierter Brassband-Sound.
Die witzig-frechen, teils auch besinnlichen, aber nie moralisierenden Mundarttexte Lorenz Paulis thematisieren die Erlebnis- und Erfahrungswelt von Kindern in ihrem Umfeld: dem Zuhause und der Familie, dem Schulalltag oder bei Beobachtungen in der Freizeit. Geschwister-Knatsch («I wär lieber elei») und sich wieder vertragen («Wider zäme») kommen ebenso zur Sprache, wie Freundschaft («Näb dir han i Muet», «Sooooooo gärn!»), erste Loslösungsversuche («Mamma mia!») oder die Vorstellung, wie es wäre, berühmt zu sein («Berüemt sy»). Auch der Tod («Bisch en Ängel, oder was?») oder das Neinsagen («Küss doch dyni Gummibäre») werden thematisiert oder ein Rezept gegen schlechte Laune verraten: «Nimm dä Schysluun mal id Hand, schmeiss ne a dy Zimmerwand, schutt ne über ds Nachbarsdach, schlane mit em Hammer flach.»
Für Kinder – aber nicht nur!
«Küss doch dyni Gummibäre» richtet sich in erster Linie an Kinder der Vorschule bis zur 6. Klasse. Aber nicht nur: Die Lieder-CD spricht auch Erwachsene an und eignet sich zudem als Begleitung für singfreudige Familien: Zusätzlich zur «Vollversion» sind sämtliche Stücke auch als Playback eingespielt. Wer Lust hat, kann dazu selbst nach Herzenslust singen oder mitmusizieren. Alle Texte sind im CD-Booklet enthalten, zudem gibts separat zur CD ein Liederheft mit Noten, Texten und Illustrationen. Sandro Hügli
Küss doch dyni Gummibäre: Jungfrauzeitung - 24.11.2006
Neuer Hit für Kids aus dem Hause «Leierchischte»
CD mit Mundart-Kinderliedern von Roland Schwab und Lorenz Pauli
«Küss doch dyni Gummibäre» heisst die neue CD mit Mundart-Kinderliedern, die ab sofort im Handel erhältlich ist. Autor Lorenz Pauli hat die Texte zusammengestellt, der Böniger Musiker Roland Schwab die Lieder komponiert und zusammen mit Gastmusikern aus der Region aufgenommen. 2007 ist die «Leierchischte» mit Lorenz Pauli live zu erleben.
Der bekannte Berner Kindergärtner, Schriftsteller und Schausteller Lorenz Pauli ist in der Schweiz vor allem durch seine Kinderbücher bekannt.
Wenn die Tante aus Münchenbuchsee zu Besuch kommt, dann bringt sie meistens Gummibären mit. Das wäre ja toll – könnte man das damit verbundene Herzen und Küssen vermeiden! «Küss doch dyni Gummibäre!» ist der Titel der neuen CD mit Mundart-Kinderliedern, die neu im Schulverlag Bern erschienen ist und auch über Soundservice vertrieben wird. Der Böniger Musiker Roland Schwab, der zusammen mit Ueli von Allmen aus Interlaken als «Leierchischte» auftritt, und der Berner Kinderbuchautor Lorenz Pauli haben den Tonträger zusammen mit bekannten Musikern aus der ganzen Schweiz im Auftrag des Schulverlages produziert. Am Mittwoch, 29. November, findet in der Buchhandlung Thalia im Loeb Bern um 15.00 Uhr die offizielle CD-Taufe mit einem Konzert der «Leierchischte» und Lorenz Pauli statt.
Gastmusiker aus der Region
Neben dem Thema Nein-Sagen wie beim Lied «Küss doch dyni Gummibäre» sprechen die Texte, die von Lorenz Pauli stammen, allesamt aktuelle und auch schwierigere Themen an. Die Lieder «I wär lieber elei» und «I gseh nid...» handeln zum Beispiel von Geschwisterrivalitäten und Menschen mit Behinderung. Die CD ist also nicht nur ein Hit für Kids, sondern auch pädagogisch wertvoll. Bei der Umsetzung im Studio wurde Roland Schwab, der die Lieder komponiert hat, auch selber singt und verschiedene Instrumente spielt, von bekannten Musikern aus der Region unterstützt: «Leierchischte-Kollege» Ueli von Allmen, Andi Maurer von der Hanery Amman Band, Menk Grossniklaus von Patent Ochsner und Cäsar Kaiser, ehemals Drummer bei Hanery Amman, sind unter anderem Gastmusiker der CD. Der Gesang stammt zum Teil von Sybille Aeberli von «Stärneföifi».
Konzert bei Interlaken Classics
Ab Januar 2007 sind die «Leierchischte» und Lorenz Pauli zusammen live unterwegs. Obwohl die neue CD keine reine «Leierchischte»-Produktion ist, ist der Leierchischte-Sound unverwechselbar typisch. Ein Auftritt des Dreierteams steht bereits fest: An den Interlaken Classics werden Schwab, von Allmen und Pauli ein Familienkonzert geben. (Heidi Schwaiger)
Regionalzeitung Oberland Ost , Oberhasler - 14.03.2006
Duo Leierchischte ausgezeichnet
Kindermusiker gewinnen Preis am «Lollipop-Award» 2006
Roland Schwab aus Bönigen und Ueli von Allmen aus Interlaken haben als Duo Leierchischte den 2. Platz am «Lollipop-Award» 2006 erreicht. Mit über 60 Anmeldungen teils namhafter Schweizer Kulturschaffender hat die erste Ausschreibung des Awards alle Erwartungen übertroffen.
Die Berner Oberländer Musiker Roland Schwab aus Bönigen und Ueli von Allmen aus Interlaken sind für ihre CD Leierchischte «Di Blaui» bei der Verleihung des ersten «Lollipop-Award» in der Maag Event Hall in Zürich ausgezeichnet worden. Sie erreichten in der ersten Kategorie den zweiten Platz hinter Bruno Hächler und vor Christian Schenker. In der selben Kategorie waren auch Linard Bardill aus dem Bündnerland und Andrew Bond aus Zürich nominiert gewesen, die bisher erfolgreichsten Künstler im Bereich Kinderkultur in der Schweiz.
Grosses Interesse an Lollipop-Auszeichnung
Mit über 60 Anmeldungen teils namhafter Schweizer Kulturschaffender hat die erste Ausschreibung des «Lollipop-Award» alle Erwartungen übertroffen. Auch bei den Kindern war das Interesse riesengross, in einer der zwei Jurys Einsitz nehmen zu können. Über 300 Musikfans im Alter von fünf bis 13 Jahren aus allen Regionen der Deutschschweiz folgten dem Aufruf von Schweizer Radio DRS 1, dem Magazin «Junior» vom Schweizer Fernsehen und der «Schweizer Familie». Letztendlich übernahmen 26 Kinder die Verantwortung, die Gewinner in jeder Kategorie zu erküren.
Musikalische Impulse aus dem Berner Oberland
Immer wieder lassen Künstler aus dem Berner Oberland aufhorchen. Musikalische Gipfelstürmer aus der Region haben schon öfter die Hitparade angeführt. Trotzdem, die stilistische Vielfalt geht über Polo Hofer und Plüsch hinaus, und Kinder-CDs wurden in der Hitparade bis jetzt nicht berücksichtigt. Inzwischen ist auch der grosse Markt der kleinsten Musikfans und ihrer Eltern heiss umkämpft. Er wird überschwemmt mit mehr oder weniger ausgereiften Produkten, die die Kinder begeistern sollen. Ab Konserve ist das gar nicht so einfach und live erst recht nicht. Ueli von Allmen und Roland Schwab schaffen, was viele vergeblich versuchen, sie erreichen die Kinderseelen mit ihren Klängen und Wortspielereien, und auch den Erwachsenen gefällts. Die Leierchischte begeistert seit sieben Jahren ein wachsendes Publikum bei Schulauftritten und öffentlichen Konzerten in der deutschen Schweiz und in Liechtenstein. Die beiden sympathischen und humorvollen Familienväter arbeiten auch als Musiklehrer und widmen sich so dem musikalischen Nachwuchs direkt vor ihrer Haustür.
Espace, BEO - 13.03.2006
Preis für Duo Leierchischte
Das Duo Leierchischte, bestehend aus den Berner Oberländer Musikern Roland Schwab und Ueli von Allmen, erhielt für die CD Leierchischte «Di Blaui» bei der ersten Verleihung des «Lollipop-Award» eine Auszeichnung. In der ersten Kategorie kamen sie auf den zweiten Platz, hinter Bruno Hächler. Die Jury bestand aus 26 Kindern, die dem Aufruf von Schweizer Radio DRS 1, dem Magazin «Junior» vom Schweizer Fernsehen und der «Schweizer Familie» in die Maag Event Hall in Zürich folgten. Über 60 Schweizer Kulturschaffende nahmen an der Verleihung teil.
Das Duo begeistert seit sieben Jahren an Schulauftritten und Konzerten.
Jungfrauzeitung - 12.11.2005
Von der besten Seite präsentiert. Der Saal in Meiringen war bis auf den letzten Platz besetzt. «Guten Morgen», tönte es am Samstagnachmittag von der Bühne. Eine ganze Schar Kinder lachte – es war schliesslich Nachmittag. Hatten sich Roland Schwab und Ueli von Allmen vom Duo Leierchischte in der Tageszeit geirrt? Oder gehörte es zu ihrem Anfangslied «Früh am Morgen»? Schnell war das Eis zwischen Publikum und Künstler gebrochen. Immer wieder animierten Schwab und von Allmen die Kinder, doch mitzusingen. «Die Erwachsenen dürfen übrigens auch mitsingen», ermunterte Ueli von Allmen, und lobte kurze Zeit später «Ihr Grossen singt auch gut.» Das Duo Leierchischte präsentierte sich am Samstag von seiner besten Seite. Abwechslungsreich und witzig unterhielten sie eine Stunde lang das Jubiläumspublikum des Familienvereins. Egal ob vom Känguru vor dem Haus, dem Dromedar im Salat oder dem Löwen am Gartentisch gesungen wurde, die Kinder warteten auf ihren Klatsch- und Singeinsatz. Erstaunlich beim Duo Leierchischte ist immer wieder der Instrumenteneinsatz von Roland Schwab, wobei er es nicht unterliess, die verschiedenen Instrumente vorzustellen und so den Kindern Wissen zu vermitteln.
Fachzeitschrift Musik mit Kindern: - 10.11.2005
Die "Blaui" ist eine liebenswerte CD mit 22 gelungenen Liedern für Kinder und für Erwachsene. Songs, bei welchen die ganze Familie mitsingen oder zumindest mit den Füssen mitwippen wird, Songs, die den Musikunterricht auflockern und bereichern werden. Die CD steht in der bewährten Leierchischte-Tradition und wurde sorgfältig und professionell eingespielt, ohne die sympatische Leichtigkeit des Kinderliedes zu verlieren. Leierchischte- Konzerte für Kinder (z.B in Schulen oder bei den beliebten "Kinderkonzerten") sind jeweils auch eine Lektion in Instrumentenkunde. Diese Vielschichtigkeit zeigt sich natürlich auch ganz eindrücklich auf der CD. Eingängige Melodien, internationale Rhythmen und kindergerchte Texte bestimmen die "Blaui", ganz ohne den (schon bald üblichen) Schritt zum hitparadentauglichen Pop-Brei. Mit eher sparsamer Instrumentierung werden Flamenco, Gassenhauer, Pop, Blues, Swing und andere leicht "jazzige" Nummern dargeboten, Immer voller Spielwitz, Melancholie und Drive, bis das letzte Lied (Nr.22), ein kleines Schlaflied, mit Alphornbegleitung leise ausklingt.
Luzerner Woche - 24.03.2005
"Eine Kiste voller Kids-Songs" - "lami no la spiele"...(aus "Chnopf uf em Chopf")" der Song ist Programm. Oder zumindest ein Teil des Programms. Kindgerechte Texte, die die Befindlichkeiten der Kids von heute thematisieren, kennen wir. Aber nicht unbedingt in dieser musikalischen Umsetzung. Seit 1999 sind Ueli von Allmen und Roland Schwab als "LEIERCHISCHTE" unterwegs. Und bezaubern Kleine wie Grosse. Ihr Geheimnis: Nebst Texten, die jeder Minderjährige nachvollziehen kann, machen sie die Kids dank ihrer musikalischen Vielfalt mit Genres vertraut, die weit jenseits der Hitparade liegen. - Und die Erwachsenen freuts!
Berner Oberländer / (BZ Berner Zeitung) - 07.03.2005
Wenn Musiker beim Singen von Kinderstimmen übertönt werden, kann es sich nur um ein Konzert des Duos Leierchischte handeln: Die beiden Musiker begeisterten in Interlaken mit bekannten und neuen Kinderliedern.
Am Konzert im Grand Hotel Victoria-Jungfrau waren bei Stücken wie «Chlyne Elefant» oder «Frederick» die Stimmen von Ueli von Allmen und Roland Schwab kaum mehr zu hören. Denn die Lieder des Duos Leierchischte sind fast allen Kindern der Region ein Begriff. So sangen letzten Freitag bereits 2-jährige Knirpse die Texte lauthals mit. Die Lieder der ersten CD waren den Kindern dabei ebenso geläufig wie Stücke der erst kürzlich erschienenen zweiten Leierchischte-CD – «di Blaui».
Mit ihren witzigen Alltagsgeschichten scheint das einheimische Duo genau in die Herzen der Kinder zu treffen. Viele der kleinen Zuschauer hielten es beim Konzert deshalb auch nicht lange auf den Stühlen aus. Und so wurde im «Victoria-Jungfrau» nicht nur lauthals gesungen, sondern auch getanzt. Ueli von Allmen und Roland Schwab bewiesen auch mit ihrem jüngsten Auftritt, dass nicht viel nötig ist, um Kinder (und Erwachsene) mitzureissen. Im Mittelpunkt des Programms der beiden Musiklehrer stand die auf verschiedensten Instrumenten gespielte Musik. Das Duo verzauberte die Zuschauer mit Klängen unbekannter Instrumente wie des Kazoo, der Drehleier oder des Chalumeau. Ueli von Allmen zeigte zudem, dass auch mit einfachsten Mitteln musiziert werden kann. So untermalte er das Alphornspiel von Roland Schwab mit einer «Holzlöffelperkussion». Schwab und von Allmen vermochten im Hotel Victoria-Jungfrau aber nicht nur die kleinen Zuschauer zu begeistern. Mit witzigen Wortspielereien in ihren Liedern brachte das Duo auch Erwachsene zum Lachen.
Jungfrauzeitung, Oberhasler - 06.03.2005
Zugabe, Zugabe, Zuggabe…
Kleine Alltagsgeschichten werden plötzlich zu spannenden Erlebnismomenten. Wo? Beim Duo «Leierchischte». Die einheimischen Musiker und Musikpädagogen Ueli von Allmen und Roland Schwab traten am vergangenen Freitag mit ihrem neuen Programm im ausverkauften Victoria-Jungfrau Grand Hotel in Interlaken auf. Ungeduldig warteten die vielen Kinder am letzten Freitag vor dem Saal im Victoria-Jungfrau Grand Hotel auf Einlass. Sie waren alle gekommen, um das neue Programm des Duos «Leierchischte» zu sehen und zu hören. Und sie wurden nicht enttäuscht. Ueli von Allmen und Roland Schwab verstanden es, die Kinder – und auch die Erwachsenen – in ihren Bann zu ziehen. Witzig und mit viel Fantasie zogen die beiden Künstler die kleinen Gäste immer wieder mit ins Geschehen ein und so wurden aus eigentlich belanglosen, kleinen Alltagsgeschichten, plötzlich spannende Erlebnisse. «Habt ihr daheim eine Küche?», fragte Ueli von Allmen in die Runde und alle nickten begeistert. «Habt ihr dort auch eine Küchenschublade? Und Löffel?» Wieder eifriges Nicken. «Und wisst ihr, was ihr mit den Löffeln machen könnt…?» Bevor der Künstler die Frage beenden konnte, kam der Einwurf eines kleines Gastes. «Wir essen damit.» Trotzdem liess er sich davon überzeugen, dass man mit den Löffeln auch Musik machen kann, und schaute von Allmen beim Musizieren interessiert zu. Die beiden einheimischen Künstler präsentierten einen bunten Mix aus ihren beiden Alben. Nach den Kinderzimmer-Dauerbrennern «Chlyne Elefant», «Frederick» und vielen anderen witzigen und fantasievollen Liedern aus dem ersten Album, fand auch das zweite Album «Leierchischte – di Blaui» bei den Kindern in Interlaken grossen Anklang. Bei den bekannten Liedern wurde laut und kräftig mitgesungen. Beeindruckend zeigte sich am Freitag ebenfalls die Instrumentenvielfalt der Künstler. Egal ob Kontrabass, Bassgitarre, Posaune, Trompete, Alphorn, Saxofon, Akkordeon oder Holzlöffel – Roland Schwab und Ueli von Allmen sind Allrounder und locken aus jedem Instrument die richtigen Töne heraus. Als die Künstler den Kindern verkündeten «So, es kommen noch zwei Lieder und dann ist Schluss», brach ein lautstarker Protest aus. Erst nach mehreren Zugaben «durften» die Künstler schliesslich die Bühne verlassen.
BEO News - 06.03.2005
Das Duo «Leierchischte» der einheimischen Musiker und Musikpädagogen Ueli von Allmen und Roland Schwab ist am späteren Freitagnachmittag mit seinem neuen Programm, das auch Kinderlieder des zweiten Albums «Leierchischte – di Blaui» enthält, im Grand Hotel Victoria-Jungfrau in Interlaken aufgetreten.
Bei dem vor vielen begeistert mitgehenden Kindern erstmals auch in Interlaken auf der Bühne gebotenen neuen «Leierchischte»-Programm – organisiert wurde das Konzert vom «Wunderhuus» Interlaken – wurde mit viel Phantasie, Witz und zum Teil aussergewöhnlichen Instrumenten eine Auswahl aus beiden Alben präsentiert. Nach den Kinderzimmer-Dauerbrennern «Chlyne Elefant», «Frederick» und vielen anderen witzigen und phantasievollen Liedern des ersten Albums, findet nach Angaben des Duos «Leierchischte» die CD-Taufe des zweiten Albums «Leierchischte – di Blaui» am Sonntag 13. März 2005 in der MusicHall Zürich statt. Der neue Tonträger soll 21 neue Lieder und eine Erzählung umfassen: «Jedes Stück ein unverwechselbares Tongemälde zu einer Alltagssituation, einer Geschichte.»
Berner Oberländer - 22.12.2004
Den Nerv des Publikums getroffen
Musik für Kinder hat sich in der Schweiz als eigenständiges Genre etabliert. Im lukrativen Markt mischen auch zwei Oberländer erfolgreich mit: Ueli von Allmen und Roland Schwab als Duo Leierchischte.
Im lukrativen Markt mischen auch zwei Oberländer erfolgreich mit: der Wengener Ueli von Allmen und der Innertkirchner Roland Schwab. Als «Leierchischte» ist das Duo seit 1999 auf Tournee, und mit ihrer zweiten CD, «Di Blaui», haben sie vor kurzem einen neuen Tonträger veröffentlicht (siehe Kasten, resp. Thuner Tagblatt vom 21.12.2004). «Die Chemie zwischen uns hat von Anfang an gestimmt», blickt Ueli von Allmen auf die Anfänge der Leierchischte zurück. 1997 knüpften die beiden Musiker und Musikpädagogen erste Kontakte zueinander, ab Herbst 1998 trafen sie sich zu regelmässigen Proben. «Wir hatten, unabhängig voneinander, sehr viel eigenes Material», erzählt Roli Schwab. «Und von Anfang an war klar, dass wir Musik für kleine und grosse Kinder machen wollen.» Bereits fertige Lieder, lose Texte und verschiedene Melodien wurden zusammengetragen und erhielten durch die gemeinsame Bearbeitung ihren unverwechselbaren Leierchischte-Charakter: Multiinstrumental und ohne ausgefeilte Arrangements vorgetragene Eigenkompositionen verschiedener Stilrichtungen vereinigen sich mit gesungenen Wortspielerein zu Liedern über Alltagssituationen oder zu phantasievollen Geschichten. Mal hintergründig und listig, mal fetzig, mal leise.
Diese erfolgreiche Mischung schlug ein. Anfang 1999, nach gleichentags fünf Auftritten an der Schule Greifensee, wurden die beiden Oberländer für ein einwöchiges Gastspiel nach Uster eingeladen. «Wir dachten uns, dass es nicht schlecht wäre, wenn wir bis dahin eine CD machen könnten», erinnert sich Schwab. Mit dem Berner Zytglogge Verlag fand man auf Anhieb einen Partner und bald darauf stand die erste CD, «Leierchischte», in den Verkaufsregalen.
Von da an folgte ein Auftritt dem andern. Das Duo machte sich einen Namen als quirliger Live-Act, der das Publikum ins Geschehen mit einbezieht und es daran teilhaben lässt. «Der Kontakt mit dem Publikum, das ja vorwiegend aus Kindern besteht, ist uns sehr wichtig», sagen von Allmen und Schwab. Erreicht wird diese Nähe schon deshalb, weil die beiden Musiker ausschliesslich akustische Instrumente verwenden und in ihrer Musikkiste viele verschiedene, teils weitgehend unbekannte und interessante Instrumente mit dabei haben.
Noch mehr freut es die beiden Musiker, «dass wir Beruf und Konzerttätigkeit so optimal verbinden können». So werden etwa neue Lieder von Schwab oder von Allmen in den Musikunterricht integriert und weitergegeben, also gewissermassen gleich eins zu eins ausprobiert. «Ins Leben integrierte Musik», umschreibt Ueli von Allmen dieses Vorgehen. Und vielleicht ist das das wahre Erfolgsrezept: Nicht Musik aus der Konserve, sondern gelebte Liedkultur.
Hat Ueli von Allmen, der mit seiner Familie in Interlaken lebt, 29 Lektionen Musikunterricht in Matten, Lauterbrunnen und Wengen erteilt, neben der «Leierchischte» noch Zeit für seine «Ur»-Band Tächa? «Die beiden Formationen konkurrenzieren sich nicht», sagt er, da gäbe es keine Probleme. «Die Leierchischte-Auftritte finden vorwiegend vor- und nachmittags statt, während Tächa Musik für Erwachsene macht und vor allem abends spielt.»
Auch Roland Schwab, der mit seiner Familie in Bönigen zu Hause und noch zu 70 Prozent als Musiklehrer tätig ist, findet Zeit für andere Projekte. Zum Beispiel für die Vertonung von Hörspielproduktionen bei Radio DRS 1; so etwa für das Hörspiel «D Bremer Stadtmusikante und d Gschicht vom föifte Bremer» von Max Huwyler, das 2003 mit dem 1. Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis ausgezeichnet wurde. (Sandro Hügli)
Bieler Tagblatt - 22.12.2004
Geschichten aus der Kiste. Die These ist empirisch verifiziert: Schenkt man dem Nachwuchs die Kinderlieder-CD «Di Blaui. Lieder us dr Gschichte-Chischte» des Duos Leierchischte, will er fürs Erste nichts anderes mehr hören. Da ist es wohltuend, dass die beiden Oberländer Ueli von Allmen und Roland Schwab mit ihrer liebevollen, sorgfältigen Musik auch den Erziehungsberechtigten etwas bieten können. Die 21 Lieder (auch eine kleine Erzählung ist enthalten) sind abwechslungsreich arrangiert und schlagen einen Bogen vom Flamenco über Swing bis zu gemächlichem Rock - alles mit akustischen Instrumenten eingespielt. (tg.)
Thuner Tagblatt - 21.12.2004
Nach seiner ersten CD (Zytglogge Verlag, 1999) hat das Oberländer Duo Leierchischte mit seiner zweiten CD, «Di Blaui» (Sound Service, 2004), erneut einen erfrischenden und musikalisch vielseitigen Tonträger für kleine und grosse Kinder produziert. Ganze 21 Eigenkompositionen und eine Erzählung (vom Huhn Lily, das ihr allererstes Ei legt) enthält das neue Album. Roland Schwab und Ueli von Allmen besingen teilweise zweistimmig oder zusammen mit ihren Kindern Alltagssituationen, etwa im feurigen Flamenco «Nei, nei, nei», der eine Welt beschreibt, die doch ganz anders wäre, wenn es das Wort Nein nicht gäbe. Balladeske Klänge («I welt so gärn i Süde») wechseln sich ab mit flottem Pop («Chnopf uf em Chopf»), irisch angehauchten Weisen («Uf em Bärg»), jazzigem Swing («Zirkuslied») und bluesigem Rock («Mys Velo»). Die mit Gitarre, Bass, Percussion, Posaune, Trompete, Drehleier, Saxophon, Akkordeon oder Tin Whistle begleiteten und mit viel Witz vorgetragenen Lieder sind zwar für Kinder geschrieben, wirken aber niemals kindisch. Und das ist beileibe nicht bei allen Kinder-CDs der Fall. (hü)
Jungfrauzeitung - 18.12.2004
Roland Schwab und Ueli von Allmen ist mit ihrer neuen Scheibe «Di Blaui» ein beschwingtes und vielseitiges Werk gelungen, das zuweilen lustig rumpelnd und swingend daher kommt, dann wieder nachdenklich, fast schon traurig. «Di Blaui» ist eine wahre Wunderkiste an verschiedenen Musik-Stilen und Instrumenten. Da schleichen sich jazzige Elemente ein, etwa der fröhliche Badi-Samba oder dann lustig-rappige Wortspiele wie im Stück «Am Nami han i frei». Dann gibt es da Instrumente zu hören, die man sicher noch kaum je gehört hat, etwa ein Kazoo oder ein Chalumeau.
Im Handumdrehen ein Alphorn mit einem Akkordeon auszutauschen gehört zum Standard.
Die singenden Kinder begleiten kleine und grosse Zuhörer durch die CD mit Choreinlagen und Solo-Liedern. Erheiternd, frisch von der Leber weg und mitreissend, manchmal auch wunderbar schräg. Charakteristisch auch die Texte, die einer winzigen Alltäglichkeit Leben einhauchen und sie mit treffenden Worten zum Tanzen bringen. «Di Blaui» ist ein Ohrenschmaus und bietet viele Möglichkeiten, auf den Hexenbesen aufzusitzen und mit ihm durch die Welt der Fantasien und Geschichten zu brausen. (Annette Marti)
Berner Zeitung, BZ - 17.12.2004
Pommes oder Spaghetti? Wohl bei den meisten Kids wird das eine ganz dicht vor dem andern die Hitparade der beliebtesten Mahlzeiten anführen. Doch so gerne sie eigentlich beides haben: Kommen Pommes und Spaghetti gleichzeitig auf den Tisch, futtern sie nur ihr Nummer-Eins-Menü weg, das andere bleibt liegen.
Ganz ähnlich verhält es sich beim Musikgenuss. Jene CD, die in der Gunst der Kleinen zuvorderst liegt, wird dauergehört. Und die Eltern hören dauer mit. Von Vorteil also, wenn jene CD, die stündlich erneut im Player dreht, auch in erwachsenen Ohren nachhaltig wohlklingt.
Den Elchtest in dieser Sache locker bestanden haben Roland Schwab und Ueli von Allmen alias Leierchischte mit ihrem Debütalbum von 1999. Auch «Di Blaui», nun erschienener Zweitling der beiden Berner Oberländer Musiklehrer, verleidet weder dem Nachwuchs noch ihren Erziehungsberechtigten. Im Gegenteil: Nach Tagen der Dauerberieselung in heimischen Stuben ertappt man sich plötzlich im Bus beim Nachsummen der betörend eingängigen Melodien und gewitzten Texte.
Ob heisser Flamenco («Nei Nei Nei»), flotter Pop («Chnopf uf em Chopf»), wohlige Melancholie («Uf em Bärg») oder rumpelnder Gassenhauer («Mach jetz vorwärts»): Was die beiden Multiinstrumentalisten mit ihrem staunenswerten musikalischen Können und ihrem saftigen Witz in sage und schreibe 22 Nummern anrichten, ist wunderbar kindlich, aber niemals einfältig kindisch. Wer Kinder-CDs (mit-)hören muss, weiss, dass das eine Seltenheit ist. Nur Kinder, die Spaghetti und Pommes gleichzeitig essen, sind noch seltener.
(Adrian Zurbriggen)
Andrew Bond (Kinderliedermacher) - 16.12.2004
Herzliche Gratulation! Eure Lieder sind fröhlich, versprühen
Lebenslust, Schalk und vor allem grosse Musikalität.
Insofern stimmen Aufmachung (Illus, Grafik), Ankündigung
(Booklet-Vorwort) und das Produkt sehr überein.
Besonders gefallen mir die Hymne auf den freien Nachmittag, die Lilly-Geschichte samt Lied, auch das Zirkuslied.
Schön ist der Einbezug eurer Familien.
Die CD kommt in einer wahrlich «ausgezeichneten Aufnahmequalität» daher, wirklich professionell.
Blick - 13.12.2004
"...musikalisch noch ergiebiger ist "di Blaui" vom Duo LEIERCHISCHTE. Roland Schwab & Ueli von Allmen sind hochmusikalische Multiinstrumentalisten. Die CD wirkt herrlich verspielt und wunderbar komödiantisch. Die Lieder sind erfrischend sparsam arrangiert!" (Kurt-Emil Merki)
Lorenz Pauli (Wortkünstler, Kindergärtner) - 11.12.2004
Euer Wortwitz ist einfach eine Pracht und die Musik zieht einen fetzig mit, ohne dass ihr euch anbiedert. WOW! Eine gelungene Geburt! Ich gratuliere herzlich.
|
|
 |
|